Chorizo-Paprika-Quiche mit Champignons


Der Belag dieser Quiche erinnert an die Tortilla bei meinem Lieblingsspanier: Chorizo, frische Paprika, Champgignons und Zwiebeln dazu kommt Manchego und etwas geräucherter Paprika. Nur auf die Kartoffel - nicht unwesentlich bei der Tortilla ;-) - habe ich bei diesem Rezept verzichtet. Dafür kommt hier wieder ein Joghurt-Öl-Teig zum Einsatz. Der ist sehr schnell hergestellt und braucht keine Geh- oder Ruhezeit. Damit schafft es die fertige Chorizo-Paprika Quiche in nur ca. 45 Minuten auf eure Teller.


Quick-Facts

reine Arbeitszeit: , Gesamtzeit:
einfach
günstig

Chorizo-Paprika-Quiche-Zutaten

Zutaten (für eine Tarte- oder Quicheform mit ca. 26 cm Durchmesser)


Für den Belag:

  • 200g Chorizo (spanische Paprikasalami)
  • 1 Paprikaschote (rot/grün/gelb)
  • 100g Champignons
  • 1 kl. Zwiebel oder Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, Salz

Für die Eier-Milch:

  • 200ml Milch
  • 2 Eier
  • 50g Manchego
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (Pimenton Ahumado)oder "normales" Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 130g Joghurt
  • 30ml Öl
  • 30ml Milch
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1/2 TL Salz

Beim Pimenton Ahumado solltet ihr die angegebene Menge eurem persönlichen Geschmack anpassen. Die Räuchernote des Paprikapulvers kann schnell sehr dominant werden und wer nicht unbedingt auf das Aroma steht, sollte evtl. normales, ungeräuchertes Pulver vorziehen.

Teig herstellen

  1. Mehl, Backpulver und Salz vermischen
  2. Joghurt, Öl und Milch dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten, eventuell noch etwas Mehl zugeben
  3. Ausrollen und in die (gefettete) Form geben, dabei einen 1-2 cm hohen Rand formen
  4. Backofen auf 170 Grad Unter-und Oberhitze vorheizen
Chorizo-Paprika-Quiche - Anbraten der Zutaten

Belag vorbereiten

  1. Champignons je nach Größe halbieren oder vierteln und mit einem Schuss Olivenöl in eine heiße Pfanne geben.
  2. Paprika und Chorizo in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Herdplatte auf mittlere Hitze reduzieren
  3. Nach etwa 2 Minuten die klein geschnittene Zwiebel und den Knoblauch mit dazu geben und noch weitere zwei Minuten bruzzeln lassen.
  4. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und etwas abkühlen lassen.
Chorizo-Paprika-Quiche - Eier-Milch-Mischung

Eier-Milch vorbereiten

  1. Eier in einer Schüssel aufschlagen, Milch, Paprikapulver und geriebenen Manchego dazugeben und verquirlen.
  2. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Chorizo-Paprika-Quiche - Auf Teig verteilen

Alles auf den Teig und ab in den Ofen

  1. Zunächst den Pfanneninhalt auf dem Teig verteilen, dann die Eier-Milch-Mischung drüber geben.
  2. Für ca. 25 Minuten in den Ofen geben, dann sollte die Eiermasse gestockt und der Teig leicht gebräunt sein.
Chorizo-Paprika-Quiche

Chorizo-Paprika-Quiche

Chorizo-Paprika-Quiche

Ein (spanisches) Bierchen passt prima zu dieser pikanten Quiche. Guten Appetit oder vielmehr ¡que aproveche!

Chorizo-Paprika Quiche mit Champignons

Pasta Puttanesca

Pasta Puttanesca

Der Legende nach stärkten sich früher Prostituierte gerne mit dieser Pastasauce, nach anderen Quellen rührt die Namensgebung vom "Abfall", also den Resten aus der Speisekammer, die in diesem Rezept verarbeitet werden. Welche Version auch stimmen mag, auf jeden Fall ist diese Sauce lecker, macht satt und die Zutaten können tatsächlich mal schnell aus der Vorratskammer gekramt werden.

Es versteht sich von selbst, dass die Sauce bei diesem Pasta-Rezept im Mittelpunkt steht. Durch die Sardellen bekommt die Sauce ganz schön Power und wäre daher etwas zu kräftig als Begleiter für frische, gefüllte Pasta wie Tortellini oder Ravioli. Gut dagegen passt die Puttanesca zu etwas gröberen Pastaformen wie Penne Rigate, Farfalle (oder die größeren Farfalloni). Ich habe hier Conchiglioni, also große Muschelnudeln verwendet. Mit Spaghetti oder Linguine macht man hier auch nichts falsch.


Quick-Facts

reine Arbeitszeit: , Gesamtzeit:
leicht
sehr preiswert


Zutaten für die Puttanesca (für 2-3 Personen)


  • 1 Glas Sardellen in Öl
  • 1/2 Glas Kapern
  • schwarze Oliven, entkernt
  • 1 Dose Tomaten (in Stücken)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • etwas Oregano oder andere, getrocknete Kräuter
  • Pfeffer aus der Mühle

  • 500g Pasta (z.B. Penne Rigate, Farfalle, Conchiglioni, Spaghetti, Linguine)
  • Salz für das Kochwasser
  • Parmesan zum Bestreuen

Zubereitung - Pasta Puttanesca


  1. Sardellen leicht abtropfen und in die Pfanne geben (bei mittlerer Hitze). Bei Bedarf noch etwas Öl dazugeben.
  2. Nach etwa einer Minute die klein gewürftelte Zwiebel und den ebenfalls klein gewürfelten Knoblauch dazugeben
  3. Nun das Wasser für die Pasta in einem Topf zum Kochen bringen.
  4. Wenn die Sardellen geschmolzen und Zwiebel und Knoblauch glasig sind (nach ca. 5 Minuten), den Tomatenmark in die Pfanne geben und mitrösten.
  5. Nach ca. einer Minute die Tomatenstücke aus der Dose zugeben und mitköcheln lassen.
  6. In der Zwischenzeit kann die Pasta ins kochende und reichlich gesalzene Wasser (Garzeit beachten!).
  7. Die Puttanesca wird nun mit Oliven und Kapern verfeinert und mit Oregano oder anderen Kräutern gewürzt. Pfeffer kann auch nicht schaden. Beim Salzen solltet ihr vorsichtig sein, die Sardellen liefern hier schon ganz gut ab.
  8. Die Sauce leicht blubbern lassen, bis die Pasta al dente ist.
  9. Abgetropfte Pasta auf einen Teller anrichten und mit der Sauce begießen. Parmesan drüberstreuen.


Kennt ihr DIE wichtigste Regel bei den meisten Pasta-Rezepten? Ok, ich verrate sie euch (trotzdem): Die Sauce wartet immer auf die Pasta - nicht umgekehrt! Der Sauce tut es im Zweifel sogar gut, wenn sie ein paar Minuten länger auf dem Herd vor sich hin köchelt. Bei der Pasta dagegen ist der Genuss dahin, wenn die Nudeln zulange im Wasser bleiben. Also: Immer zunächst die Sauce auf den Weg bringen und erst wenn diese dann auf der Zielgeraden ist, die Pasta ins Wasser geben.

Hier das Ganze nochmal in Bildern...

Sardellen mit Zwiebeln und Knoblauch schmelzen - Pasta Puttanesca
Sardellen mit Zwiebeln und Knoblauch schmelzen.
Tomatenmark - Pasta Puttanesca
Tomatenmark zugeben...
Tomatenmark mitrösten - Pasta Puttanesca
... und mitrösten lassen.
Erst Dosentomaten und später Oliven und Kapern zur Sauce geben - Pasta Puttanesca
Erst Dosentomaten und später Oliven und Kapern zur Sauce geben.
Mit Oregano (und anderen Kräutern) würzen - Pasta Puttanesca
Mit Oregano (und anderen Kräutern) würzen.


So, jetzt will euch nicht länger vom genießen abhalten. Buon appetito!

Pasta Puttanesca

Pasta Puttanesca

Pad Thai - Salat mit Sticky-Rice-Pops

Pad Thai - Salat mit Sticky-Rice-Pops

Klassisches Pad Thai steht spätestens seit meinem Thailand-Urlaub ganz weit oben in der Liste meiner Lieblingsgerichte. Die Kombination aus Reisnudeln, knackig, frischem Gemüse, geschwenkt in einer würzig, frischen Sauce mit dem Hauch von Meer und oben drauf gerösteten Erdnüssen für den Crunch ist echt der Hammer!

Bei diesem Rezept habe ich die Nudeln, also die eigentliche Hauptkomponente, einfach mal durch Gurke ersetzt. Das funktioniert nicht nur optisch. Geschmacklich tritt die Gurke, die ja zu 95 % aus Wasser besteht (und auch so schmeckt), dezent in den Hintergrund und lässt dem Dressing den Vortritt. Und schon begeben sich die Gedanken auf Fernreise: ein einfaches Restaurant am Strand mit Blick auf die Andamanensee. Die Wellen schaukeln die festgemachten Longtail-Boote auf und ab. Ein freundliches Gesicht bringt den Teller an den Tisch, darauf dieser frische Salat. Khõ hai dja. Aber - so schwer es auch ist - zurück in die Realität: als Zugabe zu diesem leichten Salat gibt es Reis am Stiel, leckere Pops aus Klebereis. Die sind total einfach in der Zubereitung, sehen witzig aus und machen zudem ordentlich satt.


Quick-Facts

reine Arbeitszeit: , Garzeit: , Gesamtzeit:
leicht
sehr preiswert


Zutaten für Salat und Dressing (für 2-3 Personen)


  • 2 dicke Salatgurken
  • 4 dicke Karotten
  • 2 gelbe oder rote Paprika
  • (50g Bohnensprossen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50g geröstete Erdnüsse
  • einige Korianderblätter

  • 3 EL Limettensaft
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Sesamöl
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Honig
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Chiliflocken

Wenn ihr, wie ich, Gurke und Karotte durch den Spiralschneider jagt, ist es hilfreich, wenn das Gemüse eine gewisse Dicke hat. Bei den Gurken eignen sich am besten die sogenannten Landgurken. Sie sind etwas kürzer, dafür dicker und meistens gerader als z. B. Schlangengurken. Letzteres ist ebenfalls besser fürs Spiralisieren. Auch bei den Karotten sind dickere Exemplare zu bevorzugen.

Zutaten für Sticky-Rice-Pops (ca. 20-25 Stück)


  • 200g (Basmati)Reis
  • eine Prise Salz
  • 2 EL Reisessig
  • Sticks zum Aufspießen
  • fürs Topping: Koriander, Minze, Chiliflocken, Sesamkörner, Erdnüsse oder was Euch Laune macht (alles schön gehackt, zermörsert usw.)
Sticky-Rice-Pops - Lollies aus Klebereis

Zubereitung - Sticky-Rice-Pops


  1. Den Reis in ein Sieb geben und solange mit Wasser abspülen bis das ablaufende Wasser nicht mehr milchig aussieht.
  2. Gewaschenen Reis in einen Topf geben und so mit Wasser bedecken, dass etwa noch eine Hand zwischen Reis und Wasseroberfläche passt.
  3. Das Salz zugeben und im geschlossenen Topf zum Kochen bringen.
  4. Temperatur auf kleinste Stufe regeln und den Reis ca.15 Minuten garen lassen. (In der Zwischenzeit könnt ihr den Salat zubereiten)
  5. Gekochten Reis auf eine Platte verteilen (so kühlt er schneller ab) und nach Geschmack mit dem Reisessig würzen.
  6. Abgekühlten Reis mit befeuchteten Händen zu kleinen Bällchen formen, durch das gewünschte Topping rollen und auf die Sticks spießen.


Je nach Klebrigkeit des Reises, kann es passieren, dass die Pops nach einer gewissen Zeit an den Sticks abrutschen. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, baut die Lollies am Besten kurz vor dem Servieren.

Zubereitung - Pad Thai - Salat


  1. Die Gurken von den Enden befreien, in ca. 10 cm lange Stücke teilen und mit dem Spiralschneider in Gurkennudeln schneiden.
  2. Karottenspitzen und -grün großzügig abschneiden und Karotte ebenfalls spiralisieren.
  3. Paprika entkernen und in möglichst feine, längliche Streifen schneiden.
  4. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und zusammen mit anderem Gemüse (und den Sprossen) in eine Schüssel geben.
  5. Knoblauchzehe fein hacken zusammen mit Limettensaft, Sesamöl, Soja- und Fischsauce und Honig verrühren, mit Chiliflocken würzen und über die Gemüsestreifen geben. Gut durchmischen und kurz stehen lassen.
  6. Koriander hacken und über den Salat streuen.
  7. Geröstete Erdnüsse etwas anmörsern und kurz vor dem Servieren ebenfalls zum Salat geben.
Pad Thai - Salat

Wie beim Original Pad Thai, das ja häufig wahlweise mit Huhn, Meeresfrüchten oder Tofu serviert wird, könnt ihr damit auch diesen Salat ergänzen.

Guten Appetit! Oder, zurück am Strand: Khõ hai dja.

Pad Thai - Salat

Pad Thai - Salat mit Sticky-Rice-Pops

Pad Thai - Salat mit Sticky-Rice-Pops